Da habe ich heute doch glatt zwei Glückstreffer in einer Buchhandlung nahe der Uni Malta gemacht. Ein Buch, das ich schon seit Ewigkeiten suche (Kopien sind einfach „schäbbich“) ist Joseph Aquilinas Klassiker „Papers in Maltese Linguistics“. In der Unibiliothek Osnabrück ist der Titel unter der Signatur „vergriffen“ eingetragen. In sämtlichen Onlinebücherläden ist das Werk ebenfalls nicht vorhanden. Spaziert man aber nahe der Uni Malta in besagte Buchhandlung, bekommt man das Buch für sage und schreibe 12,15 Euro. Nun ja… immerhin hat die Uni Malta das Buch selbst verlegt. Aber dennoch ist mein Exemplar eine Neuauflage von 1997 und hat sogar eine ISBN (wen’s interessiert: 99909-45-03-9).
Das zweite Buch habe ich zufällig im gleichen Laden entdeckt, und zwar die Referenzgrammatik zum Maltesischen: Maltese von Albert Borg und Marie Azzopardi-Alexander. Das Schätzchen kostet normalerweise 325 US Dollar, sowohl bei Routledge als auch bei Amazon. Ich konnte das Ding für rund 52 Euro mitnehmen. Wie das? Handelt es sich um eine Raubkopie? Oder ist es eine heimliche Kooperation zwischen Routledge (dem ursprünglichn Verlag) und einem großen Book-on-demand-Hersteller? Sei’s drum. Ich bin froh, das Werk nun endlich in meinem Bücherregal zu haben. 🙂