Ein Päckchen an mich kommt in Malta an. Da ich aber tagsüber arbeite, trifft mich der DHL-Mensch nicht zuhause an. Leider hinterlässt der gute Mann keine Benachrichtigung.
Da ich die Sendung schon seit längerem erwarte, habe ich sie per Tracking-Nummer verfolgt und gesehen, dass sie nun bei DHL in Luqa (nahe des Flughafens) lagert.
So stehe ich also eines Morgens im DHL-Kundenservicebereich und präsentiere die Tracking-Nummer, die ich noch am Vorabend getestet habe.
Der lokale DHL-Angestellte schaut im System nach und sagt mit dem unverwechselbaren, gedehnten lokalen Akzent: „But it’s not in Malta, ta!“ („Aber es ist nicht in Malta, ey!“)
Ich: „Äh… wieso? Ich habe die Nummer gerade noch gestern geprüft und gesehen, dass es einen Zustellungsversuch gab.“
Er: „Ja, stimmt.“ Und geht nachsehen.
Manchmal wundere ich mich darüber, dass ich vom vielen Kopfschütteln auf dieser Insel noch keine Gehirnerschütterung bekommen habe.